SV Schülern bezahlt Ihren Sieg womöglich sehr teuer

„Am Ende fiel das Ergebnis recht hoch aus“, gestand Schülerns Trainer Hans-Heinrich Schröder ein. Im Durchgang eins waren die Gäste mindestens ebenbürtig und setzten immer wieder kleine Nadelstiche – sprich gefährliche Angriffe. „Wir haben es sehr gut gemacht. Die körperliche Robustheit bis an die Grenzen des Erlaubten der Schülerner hat uns zugesetzt und wurde leider nicht unterbunden“, sagte Rethems-Trainer Jens Panning. Ein perfekt getretener Freistoß von Laurent von Fintel brachte das 1:0 (68. Min.) für die Platzherren. Kurze Zeit später erwies SVV-Akteur Cengiz Baris seinem Team einen Bärendienst. Erst fiel er im Strafraum recht ungeschickt, und nach einem Kommentar von SVS-Torwart Kevin Niemeyer sprang Baris auf und schubste den Schlussmann. Die Schiedsrichterin Melina Willig zog Rot: „Rot ist berechtigt. Mich ärgert nur diese Theatralik. Der muss doch nicht umfallen wie vom Blitz getroffen“, monierte Panning. In Unterzahl kassierten die Gäste durch einen Standard das 0:2 (81. Min.) durch Julian Jacobs. Er steuerte auch das 3:0 (87. Min.) bei, in der Schlussminute traf Phillip Gußus zumk 4:0. „Wie freuen uns über die drei Punkte. Allerdings ist er teuer bezahlt, denn mit Jan Geuder und Timo Heuer mussten wir zwei Spieler früh verletzt auswechseln“, sagte Schröder. Bei Geuder besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss (inzwischen bestätigt). Heuer hatte muskuläre Probleme. „Jan hat ein Knacken im Knie gehört und ein kräftiges Ziehen gesürt“, vermutet Schülerns Trainer das Schlimmste.

Artikel vom 13.11.2017 (Schneverdinger Zeitung) von Marko Hausmann

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